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Kirchenmusik in der Abteikirche Brauweiler Dienstag, 24.10.2017



Kategorie: Retrospektive


Sonderkonzert Gregorianik und Orgel zum Advent

Samstag, 26. November 2016, 19:30 Uhr
Abteikirche St. Nikolaus
Gregorianik und Orgel im Advent
Schola Maastricht, Leitung: Hans Heykes.
Orgel: Jo Louppen

Karten à 9 /7 Euro erhalten Sie an der Abendkasse.

Programm: 

Der Advent ist eine Zeit der Hoffnung und Sehnsucht, in der wir ausblicken nach der Wiederkunft und neuen Geburt des lange Erwarteten. Hoffnung und Licht wachsen im Advent, je mehr es auf Weihnachten zugeht. Im Laufe der vier Wochen verdichtet sich die Thematik: Beginnend mit dem Heil in der Ferne, dem König, der da kommen soll, über das Motiv von Jerusalem, das sich aufmacht, erklingt gegen Ende der Ruf „Freuet euch, der Herr ist nahe“. Nirgends wird dies so ansprechend vertont wie im Gregorianischen Choral. Als die Römische Schola Cantorum am Anfang des 8. Jh. die Vorlagen zu den Messgesängen schuf, die Cantoren im Frankenreich zum heute erklingenden Choral umformten, begannen sie mit Gesängen für den Advent. Damit hatte dieses „Advent project“ (James McKinnon) eine so große Bedeutung, dass fortan das Kirchenjahr mit dem Advent beginnt und alle Antiphonare mit dem Introitus „Ad te levavi“ einsetzen! Die Schola Maastricht hat für den heutigen Abend Gesänge sowohl des Messrepertoires als auch aus dem Stundengebet ausgewählt. Die beiden Hymnen und das Magnificat werden nach mittelalterlicher Tradition in der sogenannten Alternatim-Praxis ausgeführt: Die Orgel vertritt eine Hälfte des Chores als gleichberechtigte liturgische Partnerin und musiziert die ungeraden Verse (Titelouze, Scheidemann, Scheidt). Auch Johann Sebastian Bach, der mit drei großen Choralbearbeitungen aus der Leipziger Originalhandschrift über „Nun komm, der Heiden Heiland“ zu hören ist, hat sich von der Gregorianik inspirieren lassen: Er vertont den Hymnus „Veni redemptor gentium“, der von Martin Luther ins Deutsche übertragen wurde.

Die Gesänge erklingen in restituierter Form, das bedeutet, dass sie nach den ältesten Handschriften gegenüber der Fassung des Graduale Romanum melodisch verbessert wurden. Die Messgesänge der Sonn- und Feiertage sind bereits publiziert im Graduale Novum von 2011.

Orgel:
Nun komm, der Heiden Heiland            (BWV 659)                J.S. Bach (1685-1750)

Vom König, der da kommen soll
Schola:
1a. Antiphon:              In illa die stillabunt
 b. Antiphon:               Jucundare filia Sion
 c. Antiphon:               Omnes sitientis
2. Introitus:                 Ad te levavi

Alternatim Schola und Orgel
Hymnus:  Conditor alme siderum                       Jean Titelouze (1563-1633)
Vers 1 Orgel
Vers 2 Schola
Vers 3 Orgel
Vers 4 Schola
Vers 5 Orgel

Jerusalem bereitet sich vor
Schola:
1.Responsorium:         Ecce Dominus veniet
2.Introitus:                 Populus Sion
3.Lectio:                     Jesaja 40, 1-5,9-11
4.Graduale:                 Ex  Sion

Orgel:
Nun komm, der Heiden Heiland       (BWV 660)                J.S. Bach (1685-1750)

Alternatim Schola und Orgel
Magnificat                                                       Heinrich Scheidemann(1596-1663)

Freuet euch, der Herr ist nahe!
Schola:
1. Introitus:                 Gaudete in Domino semper
2. Offertorium:             Benedixisti Domine terram tuam
3. Introitus:                 Rorate Caeli

Alternatim Schola und Orgel
Hymnus: Veni Redemptor gentium                      Samuel Scheidt (1587-1654)
Vers 1 Orgel                                                                 aus: Tabulatura nova III
Vers 2 Schola
Vers 3 Orgel
Vers 4 Schola
Vers 5 Orgel

Orgel:
Nun komm der Heiden Heiland          (BWV 661)                J.S. Bach (1685-1750)

Die Schola Maastricht

www.scholamaastricht.nl

Die Schola Maastricht besteht zum größten Teil aus Berufsmusikern, die sich während und nach ihren Konservatoriumsstudien, ausgehend von ihren eigenen Disziplinen (Gesang, Chorleitung, Orgel, Schulmusik etc.) auf den Gregorianischen Choral spezialisiert haben. Die Mehrheit der Scholaren hat am Maastrichter Konservatorium unter Dr. Alfons Kurris das vierjährige Aufbaustudium Gregorianik absolviert. Inhalt des Kurses waren zusätzlich Vorlesungen durch Gastdozenten, die als Spezialisten ihres Fachgebiets gelten: Godehard Joppich und Johannes Berchmans Göschl (Rhetorik der Neumen, Artikulation) sowie Kees Pouderoijen (Modalität). Die Gründung der Schola Maastricht erfolgte 1994 unter Leitung von Alfons Kurris, weil die Absolventen beieinander bleiben wollten, um so ihre Studien in eine lebendige Praxis des Singens einfließen zu lassen.

Grundlage der Interpretation des Gregorianischen Chorals ist die Semiologie ( Lehre von der rhythmischen Qualität und Bedeutung der Neumenzeichen). Neumen sind Zeichen (gr. „Winke“), die insbesondere in den Handschriften ab dem 10. Jh. überliefert sind. Vor allem die Handschriften der Familien St. Gallen und Metz sind für die Interpretation von Bedeutung, wobei die Melodien der Gesänge häufig korrekturbedürftig sind. Hierzu folgt man der Arbeitsweise der Arbeitsgruppe Melodierestitution (http://www.aiscgre.de/aiscgre/restgr.html) der AISCGre (Internationale Gesellschaft für Studien des Gregorianischen Chorals), in welcher ein Scholasänger aktiv mitarbeitet Die Ergebnisse werden seit 1996 in der Zeitschrift Beiträge zur Gregorianik abgedruckt.

Die Schola Maastricht war an verschiedenen Radio- und Fernsehaufnahmen durch niederländische Sender beteiligt. Sie wirkte mit beim Festival in Watou 2000 (B), beim Fetsival les Academies Musicales in Saintes, beim Festival van Vlaanderen, dem Festival L’Europe et l’orgue in Maastricht. 2002 und 2005 reiste man nach Ungarn, um am Gregorianischen Chorfestival in Vac teilzunehmen; 2003 fand der Internationale Kongress der AISCGre in Hildesheim und 2011 in Posen unter Teilnahme der Schola Maastricht statt. 2010 und 2012 nahm die Schola teil am Niederländischen Gregorianikfestival zu Ravenstein.

1999 übernahm Hans Leenders die musikalische Leitung der Schola. Alfons Kurris bleibt der Gruppe als künstlerischer Berater verbunden und zeichnet insbesondere für viele interessante Programme verantwortlich, die er für die Auftritte ausgearbeitet hat. Nachdem Hans Leenders sich mehr auf seinen Lehrauftrag für das Fach Orgel am Konservatorium Maastricht spezialisieren musste, liegt die musikalische Leitung der Gruppe seit 2005 in den Händen von Hans Heykers.

Die Schola ist nicht an eine bestimmte Pfarrkirche gebunden, sondern tritt vornehmlich in konzertanter Form auf. Die derzeitigen Mitglieder sind:

  • Franco Ackermans (Mitglied der Restitutionsgruppe AISCGre)
  • Lucas Blommers
  • Frans Gommers (Vorsitzender)
  • Patrick Heckmans
  • Hans Heykers (Dirigent)
  • Felix Kranen
  • Jo Louppen
  • Bernhard Pfeiffer(Sekretär)
  • Ed Smeets
  • Mathieu Vermeulen (Schatzmeister)
  • Wim Vluggen

 

Hans Heykers

Hans Heykers ist Absolvent des Maastrichter Konservatoriums: Orgel bei Jean Wolf und Musiktheorie bei Henri Delnooz. Ebendort studierte er Kirchenmusik und erhielt 1994 das Diplom des Aufbaustudiums Gregorianik unter Dr. Alfons Kurris.
Er besuchte die verschiedensten Meisterkurse zur Interpretation und Improvisation. Als Sänger und Organist wirkte er bei diversen Radio- und CD-Aufnahmen mit.
Heykers war Organist an der Basilika „Unserer Lieben Frau“ zu Maastricht zwischen 1998 und 2012.
Seit Januar 2013 leitet er als Dirigent die « Cappella Sancti Servatii » an der Servatius-Basilika von Maastricht.
Er ist auch Dirigent des Vocalensembles „Silhouet“ aus Roermond. In der Schola Maastricht ist er seit deren Gründung als Mitsänger und auch als Solist engagiert. Die künstlerische Leitung übernahm er ab Oktober 2005.


Jo Louppen

Als Siebzehnjähriger erste Organistenstelle. 1988 Musiklehrerdiplom im Fach Orgel an der Hochschule für Musik in Maastricht. Assistenz-Organist an der Liebfrauenbasilika in Maastricht. Orgelstudium an der Hochschule für Musik; 1990  Erlangen der solistischen Konzertreife. Kurse bei Jan Raas und Jean Wolfs (Maastricht), James David Christie und Wolfgang Rübsam (USA) und Jean Ferrard (Brüssel). Im Jahre 2000  Laureat beim Orgelwettbewerb L'Europe et L'Orgue, der in Lüttich, Aachen und Maastricht ausgetragen wurde.

Seit 2013 Stadtorganist in Kerkrade, außerdem regulärer Organist der Sankt- Pankratiuskirche in Heerlen und der Heilig Herzkirche in Landgraaf.

Als künstlerischer Berater Mitglied in der „Stiftung Orgelkreis Kerkrade“ und „Stiftung Orgelkonzerte Heerlen“; seit Januar 2008 Vorsitzender des Königlichen Vereins von Organisten und Kirchenmusikern, Abteilung Limburg.

(www.jolouppen.nl)


Vorankündigung:

Samstag, 31. Dezember 2016, 22:00 Uhr
Trompete und Orgel
Helmut Kopp, Trompete.
Yuko Nishimura-Kopp, Orgel.
Eintritt 9 €/7 € ; Kinder, Jugendliche u. Studierende frei.
Kartenvorverkauf: Bücherstube Brauweiler (02234-83202)
Abendkasse und Einlass: 21.00 Uhr
                                                                                                                                      

 

Letzte Änderung  29.11.2016, 17:23 Uhr   Druckbare Version  Druckbare Version
   
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Orgelkonzerte in der Abteikirche



Die Orgelkonzertreihe in der altehrwürdigen romanischen Abteikirche St. Nikolaus zu Brauweiler existiert bereits seit 1973 und verspricht jedes Mal aufs Neue einen musikalischen Genuss in historischen Räumen.

Für die im Jahr 2017 laufende 44. Orgelkonzertreihe  wurden wieder renommierte Organisten gewonnen, die die schöne, 2013 eingeweihte Weimbs-Barockorgel mit all ihren klanglichen Möglichkeiten präsentieren, solistisch oder in Kombination mit Gesang, Tanz, Klarinette und Corno da caccia. - Einzelkarten pro Konzert kosten 9 Euro, ermäßigt 7 Euro für FAB-Mitglieder; Studenten und Schüler haben freien Eintritt. Wie auch in den Vorjahren kostet ein Abonnement für alle Konzerte, inkl. der 3 Konzerte der ORGELNACHT - nur 55 EURO. - Bitte geben Sie bei der Überweisung unter dem Stichwort "Jahreskarte 2017" Ihren Namen und Ihre Adresse (nur bei Neu-Abonnenten) an. Die Bankverbindung lautet:
 
St. Nikolaus Brauweiler
Raiba Frechen-Hürth eG
IBAN: DE49 37062365 1000113162
BIC: GENODED1FHH
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Da Pacem - Konzert mit dem dt.-frz. Chor Köln

  Am Freitag, dem 24. März ist der Deutsch-Framzösische Chor Köln unter der Leitung von Andreas Foerster
um 20 Uhr zu Gast in der Abteikirche Brauweiler.
Auf dem Programm stehen geistliche Chormusik mit Werken von Wüllner, Ešenvalds, Stanford und Jenkins sowie Klezmer-Improvisationen für Klarinette und Orgel.
Solisten sind: Bernd Spehl, Klarinette, Balthasar Guggenmos, Orgel, Hannah Menne (Sopran), Isabelle Métrope (Sopran).
Der Eintritt ist frei – Spenden erbeten www.dfc-koeln.de, www.facebook.com/dfc.koeln/



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